Besuch im Herzen Frankreichs auf „Domaine Du Bois Davy“

Wir fuhren über das Wochenende 1034km nach Frankreich in den Urlaub, oder Kurzurlaub. Es war ein Wochenendtrip mit dem Ziel Schüler zu tauschen. In einem Crashkurs „französische Lebensart“ konnten wir einige Highlights der Region entdecken, die Lust auf Mehr machen. Zuerst möchte ich unsere Unterkunft vorstellen. Ein Landgut mit 11ha, Wald zwei Teiche und urige Unterkünfte für Familien, Aussteiger und Liebespaare und jene die es noch werden wollen (Aussteiger oder Liebespaar, je nach Gusto). Auf dem Landgut leben auch einige Tiere, die sehr anhänglich sind und auch Deutsche auf ihrem Hof willkommen heißen.

Das Landgut liegt in der Nähe des kleinen Örtchen Le Thoureil an der Loire. Die Besitzerin bietet Übernachtungen an, wie man sie nicht überall findet. Dazu gehören ein Baumhaus, eine Hütte auf einer kleinen Insel mit Teich, den zwei Enten bewohnen, Jurten aus der Mongolei, Zelte mit durchsichtigen Dach zum Beobachten der Sterne und ein kleines Landhaus im französischen Stil. Wenn ihr auf Strom, Wassertoiletten und Stress verzichten könnt, ist das der Ort, um sich ganz der Muse und der Natur hingeben zu können.

Sonnenuntergang an der Loire

Noch am Abend unserer Ankunft zogen wir mit Picknick-Korb und Grill an die Loire und genossen bei Wein und gegrillten Huhn den Sonnenuntergang an der Loire

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Am Morgen erkundigte ich mich, wo es die besten Croissants in der Gegend gibt. Eine kleine Bäckerei in Saint-Rémy-la-Varenne wurde mir empfohlen: Zu recht! Knusprige, butterweiche Croissants im Herzen Frankreich, vive la france!

Boulangerie Pâtisserie Thomy

Boulangerie Pâtisserie Thomy

Nach einer romantischen Nacht auf der Inselhütte und ausgiebiger Begrüßung der beiden Enten und einem französichen Frühstück, fuhren wir mit den Fahrrädern zu einem Erdhaus. Mitten in der Landschaft am Rande eines kleines Dorfes, befindet sich ein surrealistischer Ort, der von Künstlern bevölkert wird, die Träume in die Erde meißeln. Zuerst beeindruckte uns Godo del Nacello der Jongleur mit einer Klangtherapie.

Dann wandelten wir durch die Höhlengänge und lauschten der sinnlichen Akustik in den einzelnen Gewölben. Ein dunkler Gang, der durchlaufen muss, vermittelt uns das Gefühl der Unendlichkeit, Zahlenakrobatik in Natur von PI bis 8. Draußen durften wir den Künstlern bei ihrer Probe zusehen, die uns einen Einblick in die abendliche Vernissage an Traummomenten gewähren und erahnen lässt.

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Auf dem Weg zurück nach Domaine du Bois Davy besuchten wir noch den größten Dolmen in dieser Gegend, um uns anschließend beim Mittagessen wieder zu stärken für die Tour de France am Nachmittag.

Pflichtveranstaltung in Frankreich ist Besuch einer Weinkellerei. Empfohlen wurde uns der Hersteller von Sprudelwein „Maison Veuve Amiot„. Eigentlich nicht mein Ding, aber dieser Sprudelwein war richtig lecker.

Nach einer kleinen Kostprobe und leicht angeheitert ging es weiter zum „Champignon-Museum„. Der erste Abschnitt war etwas langweilig, sicher auch wegen fehlender Sprachkenntnis. Die Ausstellungsstücke waren offensichtlich ausrangiert aus einem deutschen Naturkundemuseum. Die Aufschriften der Plastikexponate waren auf Deutsch und vergilbt. Doch im hinteren Teil der Höhle wurden wir belohnt mit frischen Zuchtpilzen, wie: Shitake, Champignon de Paris, Reishi, Kräuterseiling, usw. Man durfte sogar in einer kleinen Plastik-Tüte sein eigenes Substrat eintüten. Die Bilder der ersten Pilze im heimischen Keller werden bei gelingen auf Facebook veröffentlicht.

Danach noch ein kleiner Abstecher zum Schloss Saumur, ein paar Fotos geknipst und der Blick auf die Loire genossen, um dann noch eine kleine Sightseeing-Tour durch das kleinen Örtchen Le Thoureil zu machen, der Heimat der Schüleraustauschler.

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Le Thoureil

Blume in Le Thoureil

LE THOUREIL – Sur la rive sud de la Loire, le village étire, entre cales et coteau, ses belles maisons de tuffeau et ses bateaux traditionnels. Le Thoureil c’est un riche patrimoine historique et architectural qui lui vaut une labellisation Petite Cité de Caractère. C’est un paysage ligérien emblématique du Val de Loire inscrit au patrimoine mondial de l’UNESCO. 🙂

Am Abend wurden wir eingeladen in einem kleinen Restaurant mit dem Namen Auberge Côté Jardin, bevölkert mit einheimischer Bevölkerung. Es gab französische Holzofenpizza und französische Spezialitäten. Dazu wurde regionaler Wein ausgeschenkt. Eine gelungener Ausklang unserer Tour de Loire, MERCI!

Tatin im Auberge Côté Jardin

Alle Höhepunkte unsrer Reise im Überblick

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