Familien-Wellness im Zechmeisterlehen am Königssee

Sauna und Schlemmen wie im Paradies

Geschenk zum Firmenjubiläum

Zum Firmenjubiläum unserer Eltern gönnten wir uns ein gemeinsames Wellness-Wochenende am Königssee im Hotel Zechmeisterlehen. Der Königssee liegt am südöstlichsten Zipfel Deutschlands, in dem einzigen Naturschutzgebiet der Alpen in Deutschland. Wir wählten unser Hotel weise und befragten Google. Das Hotel Zechmeisterlehen überzeugte von der Lage und die Bewertungen auf Google Maps waren einladend.

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Die Schwiegertöchter trinken Prosseco

Die Anreise zum Königssee

Die Anreise verlief relativ problemlos. Nur eine Pinkelpause obwohl drei Damen mit Prosecco „on Board“ waren, inkl. 20 Minuten Stau auf der A8. Mit unserem gemieteten Seat, ich glaube es war ein Alhambra, waren wir nach ca. 3 Stunden am Ziel. Eine Traumhafte Winterlandschaft hätte uns zu dieser Jahreszeit noch vor 10 Jahren erwartet. Dank der Klimaerwärmung war die Landschaft grün aber trotzdem schön. Schnee ist für einen Winterurlaub überbewertet und auf den Gipfel konnte man das seltene „Weiß“ zumindest von der Ferne betrachten.

Wir checkten am Abend ein und bezogen zuerst unsere Zimmer. Da kann man nicht meckern. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer mit Parkett, intelligentes Lichtdesign, Flachbildschirm vor dem Bett, W-Lan, begehbare Dusche mit Radio, Balkon mit Blick auf Alpenpanorama, usw. Super, schöner wie daheim. Es fiel uns schwer das Zimmer zu verlassen und unser erstes Mahl im Rahmen des gebuchten Verwöhnprogrammes einzuverleiben. Wir sollten es nicht bereuen.

Wir trafen uns zuerst an der Bar und instruierten den netten Kellner alle Getränke auf die Zimmernummer 17 zu schreiben, das Zimmer der Eltern. „Alles auf 17“ wurde zum geflügelten Wort an diesem Wochenende. Im Restaurant bekamen wir nach unserem Willkommenstrunk unser Menü kredenzt. Wer dachte er könne an diesem Wochenende abnehmen musste diese Vorhaben aufschieben. Salat- und Käsebuffet gab es bis zum Abwinken. Umrahmt wurde dieses von einer Tomatensuppe und Rinderfilet auf Asia-Gemüse, Yummy.

Nach gefühlten 3000 Kalorien später trafen wir uns noch in der Lounge und ließen den Abend bei einem Schlummertrunk gemeinsam ausklingen und freuten uns auf das Einschlafen mit TV-Begleitung (Daheim darf ich keinen Fernseher im Schlafzimmer aufhängen).

Das Wellnessparadies im Hotel Zechmeisterlehen und aufregende Wasserspiele

Nach einer ruhigen Nacht begrüßte uns am Morgen eine traumhafte Winterlandschaft in weiß. Entgegen aller Wettervorhersagen schien auch die Sonne vom blau-weißen bayerischen Himmel. Ich nahm eine erste Action-Dusche in die man ebenerdig einlaufen konnte. Dies war der erste Wassertest für meine ActionCam, den sie ohne Probleme überstand. Ich war der erste am Frühstückstisch. Schon um 11:00 Uhr hatte ich einen Termin zur Ayurasan Body Massage. Vorher musste ich mich stärken, damit kein Unwohlsein die sanfte Ganzkörpermassage störte.
Bis 10:00 Uhr trudelten alle Familienmitglieder ein. Zum Frühstück: tja was braucht man mehr, von Spiegelei mit Speck und Rostbratwürst für die Cholesterinfanatiker bis hin zum Obstsalat mit Hafermüsli gab es für jeden Geschmack ausreichend Auswahl. 10:55 Uhr ich ging zur Body-Massage. Nach 18 Jahren glückliche Ehe war es erst ungewöhnlich an so vielen Körperstellen sanft berührt zu werden. Ich war danach mega entspannt und voller Tatendrang.

Ich wollte zum ersten Mal meine neue ActionCam testen. Der nachfolgende Film zeigt mich in in extremen Situationen und die Aufnahmen waren nicht ganz ungefährlich, doch ich konnte die Aufnahmen unbeschadet überstehen. Auch wenn die Bilder sehr entspannt und locker rüberkommen, bitte nicht nachmachen. Ich habe jahrelang trainiert, um diese Bilder in Extremsituationen mit einer solchen coolness aufnehmen zu können.
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Die Saunalandschaft im Hotel Zechmeisterlehen

Bis 14:00 Uhr plantschten wir im Pool, doch dann hielt uns nichts mehr die imposante Saunalandschaft zu stürmen. Während der eine Teil nach dem Mittagsbuffet bei einem Spaziergang die malerische Umgebung genoss, testete ich alle Saunen, inkl. Sonnenbank und Entspannungsliegen im Schnelldurchlauf. Kräutersauna, Solebad, Finnensauna, Biosaune oder einfach nur Sauna mit herrlichen Blick auf den Watzmann. Es war pfundig. Ich sprang nackig in den 3 Grad kalten Naturbadesee und schwamm unter den bewunderten Blicken der anwesenden Damen diesen mit nur wenigen kräftigen Schwimmstößen im Stile eines Schwimmathleten zügig durch. Danach kletterte ich mit meinen gestählten Körper aus den eiskalten Fluten, um anschließend mit der hoteleigenen Frottee-Wäsche die Wasserperlen, die an meinem Body glänzten, aufzusaugen. Ok, etwas übertrieben aber vielleicht beim nächsten Mal. War noch etwas beeindruckt von der Massage.

Ein Traum in Kalorien – Dessert Buffet im Zechmeisterlehen

Nach den Extrem ActionCam-Aufnahmen und mehreren Saunagängen waren wir wieder alle bereit für das Abendessen. Es gab etwas Besonderes, so dass die Damen schon nach dem Kaffee und Kuchen dem Abendessen entgegenfieberten. Es gab ein Dessert-Buffet. Bis dahin habe ich nicht geglaubt, dass man innerhalb 30 Minuten 5000 Kalorien vernichten kann. Ich wurde an diesem Abend eines Besseren belehrt. Es geht, auch ohne Insulin.

Der Hauptgang, bei mir Rehfilet, war relativ unbedeutend. Alle wollte nur Eins: Das Dessert-Buffet. Es gab Pancakes, Panna Cotta, Bayrisch Creme, Crepes, Eis, Windbeutel, Rote Grütze, Blaue Grütze, Gelbe Grütze, mit Sahne, ohne Sahne, Tiramisu, und und und und

Der Abend endete nach dem Büfett schnell. Wir rollten in die Betten.

Ausflug zum Königssee

Irgendwann geht auch die schönste Zeit zu Ende. Ich hüpfte um 7:00 Uhr am Morgen noch einmal in den Pool und trainierte nochmal für weitere Actionaufnahmen. Ein letztes mal genossen wird das große Frühstsücksbüffet. Wir wollten diese schöne Landschaft jedoch nicht verlassen ohne noch einen Blick auf den berühmten Königssee zu werfen. So packten wir unsere Koffer und fuhren gemeinsam die 10 km zum Königssee. Der erste Blick der Damen fiel auf das Romy Schneider Museum. Es prangte eine große Tafel mit dem Hinweis, dass Romy 10 Jahre ihrer Kindheit am Königssee verbrachte. Wir betraten das Museum und die erste Frage war: „Hat Romy Schneider hier gelebt?“ Die große Tafel war nicht groß genug. Die Angestellte antwortete freundlich und souverän.

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Bei Ankunft am Hafen legte ein Ausflugsboot ab und wir konnten noch die letzten Plätze neben fotografierenden Asiaten ergattern. Rechts von uns tauchte die Bobbahn am Königssee auf. Für ActionCam-Anfänger ein geeignetes Terrain, doch ich bin auf der Suche nach besonders actionreichen Aufnahmen.

Ja schön ist er schon, der Königssee, und man kann es kaum glauben, dass dieses schöne Naturschutzgebiet in Deutschland liegt. Nach 30 Minuten erreichten wir St. Bartholomä. Da es regnete und wir rechtzeitig wieder zuhause sein wollten fuhren mit demselben Schiff wieder zurück nach Schönau.

Letztes gemeinsame Abendessen beim Winkler-Bräu in Velberg.

Zum Abendessen wurden wir in das Hotel Winkler-Bräu eingeladen. Bei Schweinshaxe und frisch gebrauten Bier konnten wir das Wellnes-Wochenende entspannt ausklingen und die schönen zwei Tage noch einmal Revue passieren lassen. Ich hatte den Salat.

Es war ein wunderschönes Wochenende!

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