Wandern in den Kalkalpen

Wandern in den Kalkalpen

Landschaft Nationalpark Kalkalpen

Einer meiner letzten Kurzurlaube führte mich in den Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich. Dieser Park zeichnet sich durch verschiedene Gesteinsarten und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt aus. Auch seltene Tiere wie Fischotter, Siebenschläfer und Braunbären haben dort ihren Lebensraum. Der Nationalpark eignet sich sehr gut, um die Natur auszukosten und einige Wanderungen zu unternehmen.

Berg Kalkalpen

So starteten wir am ersten Urlaubstag zur Wanderung auf den Wurbauerkogel. Es geht in Windischgarsten los und dauert rund eine Stunde, bis man den Gipfel erreicht. Oben hat man eine tolle Aussicht. Wem das nicht genug ist, kann auch noch auf den 21 Meter hohen Panoramaturm steigen und das umliegende Gebirge mit 21 Zweitausender bestaunen. Außerdem kann man sich oben ins „Gipfelbuch“ eintragen und eine persönliche Spur hinterlassen. Die Wanderung ist für den Anfang sehr gut geeignet, da sie relativ kurz und nicht allzu anstrengend ist. Sie ist also auch für Familien mit Kindern empfehlenswert.

Sport und Action

Gleinkersee

Im Nationalpark wird überhaupt sehr viel für Kinder angeboten. Es gibt am Wurbauerkogel eine Sommerrodelbahn und auch den Alpine Coaster. Letzterer ist eine Bergachterbahn, wo man auf einem 800 Meter langen Rohrsystem ins Tal hinunter düst. Teilweise befindet man sich sogar auf fünf Metern Höhe! Kinder dürfen schon ab 4 Jahren mit Begleitperson mitfahren. Außerdem ist die Bahn wetterfest. Wenn die Kinder immer noch nicht genug haben, können sie sich noch im Bogenschießen üben. Für Anfänger gibt es einen eigenen Parcour. Zuerst bekommt man eine ausführliche Erklärung und einige Sicherheitshinweise. Danach kann es auch schon losgehen und auch die Kinder können versuchen, die 3D-Tiere mit dem Pfeil zu treffen.

Idyllische Bergseen

Steg am Gleinkersee

Auch einen Tag am See kann man im Nationalpark Kalkalpen verbringen. Der Gleinkersee ist einer der wärmsten Bergseen und somit auch im Sommer zum Schwimmen geeignet. Er befindet sich in idyllischer Umgebung und es gibt auch eine Liegewiese. Wenn man vorm Entspannen doch noch etwas Bewegung möchte, kann man auf einem kleinen Weg den See umrunden.

Schlussendlich kann ich festhalten, dass der Nationalpark Kalkalpen für Sportbegeisterte die perfekte Destination ist. Wandern, Klettern, Biken: Für all diese Sportarten ist man dort richtig. Auch für Kinder bietet die Region viele spannende Unterhaltungsmöglichkeiten. Ich persönlich konnte in den Kalkalpen Sport, Spaß und Entspannung gut verbinden. Meine nächste Reise führt mich zwar nach Kuba mit einigen Freunden, allerdings werde ich den Kalkalpen sicherlich bald wieder einen Besuch abstatten.

Kroatien – Unter Geiern

Kroatien – Unter Geiern

Kroatien

Unter Geiern und Wasserfällen

Sveti Juraj – Jenseits des Pauschaltourismus

Bereits zum zweiten Mal war ich zu Pfingsten in Sveti Juraj in Kroatien. Es ist nicht die typische Touristenlocation. Da jedoch mein Sohn 2015 ein Praktikum für die Schule absolvieren musste nutzten wir das Angebot der Schule und wir fuhren nach Sveti Juraj, um dort beim Aufbau des hiesigen Geierzentrums mitzuhelfen. Nebenbei gestaltete ich einen Blog auf dem Schüler und Eltern ihre Erlebnisse und Erfahrungen währen dem Schulpraktikum teilen konnten. Wir hatten eine wunderschöne Zeit, nur leider war ich jeden Tag beschäftigt meinen Anhang rechtzeitig zur Arbeit zu bringen, so dass ich die Gegend nur am Rande mitbekommen habe. Somit beschloss ich auch 2016 mit der Jenaplan-Gruppe mitzufahren, nebenbei ein wenig mitzuhelfen und die Gegend um Sveti Juraj und Senj mit Familie mir ein bisschen genauer anzuschauen.

Sveti Jura und Senj

Muss man Sveti Juraj gesehen haben? Nein. Wenn man aber eintauchen will in den kroatischen Alltag und das Leben der Menschen in Kroatien mitleben will, dem sei Sveti Juraj empfohlen. Es gibt hier keine Touristenattraktionen, wunderschöne Sandstrände oder Wellnesstempel. Die vier Restaurants bieten Einheitsküche mit wechselnder Tagesform aber trotzdem habe ich es genossen dort zu sein. Allein die Sonnenuntergänge in Sveti Juraj sind ein Besuch wert und ich glaube es war Branko in dem Film „Die rote Zora“, der mit seiner großen Liebe im Hafen von Sveti Juraj schwamm. Somit ein legendärer Pilgerort für ehemalige Groupies der roten Zora, der große Schwarm unserer Kindertage. Wie er das jedoch überlebte ist uns heute ein Rätsel. Denn leider ist das Meer in Sveti Juraj, trotz Mittelmeer, „schweinekalt“.

Also, warum Sveti Juraj? Nehmt euch eines der zahlreich angebotenen Appartements, unseres kann ich nur wärmstens empfehlen, es bietet alles was man zum Überleben benötigt wird und entflieht dem deutschen Perfektionismus. Hier bekommt man einen anderen Blick auf den Alltag. Es kann passieren, dass hier eben mal nicht alles funktioniert oder Pünktlichkeit zwar eine Zier ist aber sie nicht unbedingt gebraucht wird. Was kann man unternehmen: Auf die Terrasse legen, ein Buch lesen oder Gitarre spielen. Das W-Lan wird irgendwann schon wieder anspringen. Wenn du auch über Airbnb zum ersten Mal buchen willst, dann nutze diesen Gutschein.

Muss man Senj gesehen haben? Nein, man kann auch einfach vorbeifahren. Das bekannteste Denkmal von Senj ist die Festung Nehaj. Bekannt wurde die Burg durch die Rote Zora. Muss man Senj besuchen? Ja, wen man ein Fan der roten Zora ist. Ich war es, die rote Zora war einfach anders, wie die anderen Mädchen.

Grifon – Zum Wohle und Schutz der Geier in Europa

Was Sveti Juraj aber ganz besonders macht, ist die Möglichkeit seinen Urlaub sinn stiftend zu verbringen in dem man sich als Volunteer bei Dr. Goran Susic anmeldet und bei seinem Projekt mithilft. Dr. Goran Susic und sein Sohn versuchen seit Jahren aus Liebe zu den Greifvögeln ihr Geierzentrum zu erhalten und das gegen ständig neue politischen Unwidrigkeiten und chronischer Unterfinanzierung. Dieses Projekt ist von Leidenschaft und Authentizität geprägt und jede Hilfe, ob monetär oder körperlich, kommt hier den Geiern zugute. Wer einmal die Geier in ihrer freien Wildbahn beobachtet oder live miterlebt hat (ich leider bisher nur im Film), wie sie mit großen Flügelschlägen wieder in die Freiheit entlassen werden, der weiß warum es sich lohnt für den Erhalt und Schutz dieser faszinierten Vögel sich zu engagieren.

Dank Holger und seiner Familie durften inzwischen ca. 50 Schüler und Eltern des Jenaplan-Gymnasium Nürnberg diese Projekt unterstützen. Sie schleppten Steine, bauten Gabionen, einen Grillplatz, stellten Schilder auf, teilweise über mehrere Stunden, streichten die Hütten oder legten Betonfundamente. Das alles mit einer kroatischen Gelassenheit aber dennoch zielorientiert. Kein Urlaub wie man ihn erwartet aber in allen Aspekten bereichernd.

Innerhalb des einwöchigen Praktikums wird auch immer eine Wanderung in den Naturpark „Nördliches Velebit“ und eine Bootsfahrt auf die größte Naturschutzinsel Kroatiens Prvic organisiert.

Nationalpark Nördliches Velebit und Prvic

Bereits im letzten Jahr durfte ich den Premužić-Wanderpfad mit Kruno, einem fotografierenden Bergführer oder bergführenden Fotograf, bei Wind, Schnee und Sonnenschein bewältigen. Die unberührte Natur beeindruckt durch ihre Wildheit, so dass ein Biophilia-Effekt (kleine Werbung für eines meiner Lieblingsbücher) unmittelbar einsetzt. Meine Frau meinte die Wandergruppe sei wegen mir so langsam gewesen, dem war aber nicht so. Ich habe nur Rücksicht genommen und mich als Schlusslicht zur Verfügung gestellt.

Da Kruno Bücher zur Berghütte Zavižan bringen musste konnte ich den letzten Aufstieg zur Berghütte mit dem Auto offroad bewältigen. Somit habe ich ein Würstel mehr in meiner Bohnensuppe verdient. Wer ein bisschen „Alte Schmetterhand“-Feeling haben und Bärenspuren suchen will, dem sei der Nationalpark wärmstens empfohlen. Wer einen Bergführer sucht kann sich bei „Kruno“ melden.

Mindestens genau so schön ist auch die Fahrt auf die Naturschutzinsel Prvic. In diesem Jahr konnten wir nach kurzer Zeit über 10 Gänsegeier über uns kreisen sehen. Da wir uns noch bewegten hielten sie Abstand. Die kurze Zeit, wo die Sonne noch auf den Strand schien nutzten wir, um uns in die eiskalten Fluten zu stürzen. Danach sammelten wir noch den gestrandeten Plastikmüll, was leider auf anschauliche Art und Weise zeigt, wie vermüllt unsere Meere bereits sind, denn Besucher sind auf dieser Insel nicht erlaubt. Der Müll ist reines Treibgut, beschämend.

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Ein Tag mit Winnetou – Plitvicer Seen

Nachdem jeder der einmal bei den Plitvicer Seen war von der Schönheit dieses Naturschauspiel schwärmt, wollten auch wir uns Dieses nicht entgehen lassen. Laut Reiseführer sind die Plitvicer Seen von Senj aus innerhalb von 2 Stunden sehr gut zu erreichen, wenn es keine Vollsperrungen gibt. Da ich eine Umleitung nicht ernst nehmen wollte gerieten wir in eine Solche. Meine Frau wollte einen französischen Wohnmobilfahrer um Hilfe bitten, ich nicht. Es kam zum Eklat und die etwa 100km lange Umleitung verlief ruhig.

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Schon bei der Ankunft auf dem Parkplatz war klar, wir werden nicht die einzigen Besucher an diesem Tag sein. Schulklassen, Rentner und Japaner, sie waren alle da. Nicht auszudenken, wie es hier im Sommer ist. Erstaunlich war, dass keine Wasserleichen die Seen zierten bei dem Gedränge, den man konnte wunderbar bis zum Grund der Seen hinabblicken und selbst die Forellen schienen zutraulich und für jede Art von Futter dankbar zu sein. Auf engen Holzstegen, auf denen man an den Rentnern, penetrant grüßende Schulkinder und Japanern vorbei manövrieren muss, wird man an den imposanten Wasserfällen vorbeigeleitet. Ein Gefühl von Romantik keimte nur selten auf, einmal wegen der grölenden Senioren, penetranten Japanern und herumrennenden Kindern, achso und wegen der Umleitung. Trotzdem, man muss diese Seen einmal gesehen haben, aber Meteora in Griechenland fand ich imposanter.

Zadar in 30 Minuten

Nachdem unser direkter Weg nach Senj versperrt war nutzen wir den Umweg, um die norddalmatinische Stadt Zadar zu besichtigen. Sie hat eine lange Geschichte und sie wurde auch im Jugoslawien Krieg von den Serben angegriffen. Zadar ist für mich die erste größere Stadt, die ich in Kroatien besucht habe. Im Hafen liegen imposante Jachten und insgesamt erinnert es an italienische Küstenstädte nur anders. Wir haben in Zadar hervorragend gegessen (siehe unten) und sind etwa eine Stunde durch die Altstadt spaziert. Das ist zu wenig Zeit, um wirklich mehr über Zadar erzählen zu können. Wer aber in der Nähe ist sollte mal vorbeischauen, es lohnt sich, schon allein wegen dem Pet Bunara.

Restaurants in Sveti Juraj und Umgebung

Man hat es vielleicht schon gemerkt, ich bin nicht unbedingt ein Fan der kroatischen Küche. Man erzählt auch, dass das Essen auf den Inseln auf den Inseln wesentlich besser ist als auf dem Festland. Für mich ist nur erstaunlich, dass in einer Gegend, wo die feinsten Gewürze regelrecht auf der Straße wachsen, diese kaum genutzt werden. Hätte ich das Pet Bunara nicht kennengelernt, ich könnte Kroatien aus kulinarischer Sicht nicht empfehlen. Aber auch das Lavlji Dvor ist durchaus empfehlenswert (die Internetseite allerdings weniger) Die Restaurants in Sveti Juraj sind kroatisch rustikal, berücksichtigt man jedoch das mediterrane Ambiente relativiert sich so manches Grillfleisch. In netter Gesellschaft und Slibowitz zum nachspülen sind die Restaurants in Sveti Juraj wirklich schön und darauf kommt es ja wirklich an und wer weiß, wie oft wir noch nach Svet Juraj kommen.

Auf der Rückreise fuhren wir über Triest, um Autobahngebühr in Slowenien zu sparen und wir machten auf Empfehlung einen Abstecher in Triest. Wir sollten unbedingt das Buffet Clai besuchen. Tja, was soll man schreiben? Italien ist eben Italien, das war absolut feinste spitzenmäßige italienische Hausmannskost, schon allein wegen dem Tiramisu lohnt es sich 600km weit zu fahren. Nun wollten wir wirklich gar nicht mehr heim. Nächstes Jahr unbedingt doch mal wieder Bella Italia.

Hvala Holger!

Meine letzten Berichte

Hier findet ihr noch weitere Berichte von meinen letzten Reisen oder Artikel aus meiner Heimatstadt Fürth.

Istanbul – zwischen Okzident und extremistischen Bierpreisen

Istanbul – zwischen Okzident und extremistischen Bierpreisen

Istanbul

Reisebericht über eine faszinierende Stadt

Istanbul–zwischen Okzident und extremistischen Bierpreisen, ein Reisebericht

Die Entscheidung nach Istanbul zu fahren fiel zu einem Zeitpunkt, als die politische Lage in der Türkei noch relativ entspannt und Terroranschläge noch selten waren. Dies änderte sich mit der Zeit. Es gab bei uns schon Überlegungen einen Wanderurlaub in Südtirol anzustreben, doch wir wollten politisch ein Zeichen setzen. Wir lassen uns unsere westlichen Werte nicht von ein paar Fanatikern einschränken und trinken unser Bier, wo wir wollen: Istanbul, jetzt erst recht. Wir kannten die Reisewarnung vom auswärtigen Amt, man solle Menschenmassen meiden. Dies schien so ab 03:00 Uhr nachts an manchen Stellen in Istanbul möglich. Auch Äußerungen zur Politik der Türkei sollte man meiden. Man sprach uns immer wieder wegen einem Politiker mit dem Namen „Erdogan“ an, doch wir kannten ihn gar nicht. Einen Presseausweis hatte auch keiner von uns. Also alles ganz entspannt. Doch beginnen wir mit der Anreise.
Menschenmassen in Istanbul
Wir versuchten Menschenmassen zu meiden.

Tag 1 – Das Appartement war traumhaft gelegen

Die Anreise verlief eigentlich wie bei allen unseren Stammtisch-Reisen, Bombenstimmung und frische Gerstensaftschorle aus der Dose. Wir flogen mit Türkisch Airline, kein Billigflieger. Der Service war super, es gab lecker Kebab und ausreichend Beinfreiheit. Die Passkontrolle verlief reibungslos und nun wurde es spannend. Unser spanischer Teutone regelte die Appartement-Buchung auf südländische Art, was dazu führte, dass unsere Wohnung südländisch, drei Tage vor Ankunft, wegen Wasserschaden unbewohnbar war. Es wurde kurzfristig über Airbnb auf nordländische Art ein Appartement gebucht, inkl. Abholservice. Sollte das wieder eine Finte sein, um uns christliche Touristen zu zermürben. Nein, ein freundlicher Türke begrüßte uns mit einem Schild mit der Aufschrift „Andreas Faisst“ und wir stiegen nach ca. 10 Minuten Wartezeit in einen kleinen Reisebus, ohne mit dem Fahrer über das Ziel und den Preis gesprochen zu haben. Gut das Harry allein von Barcelona anreiste. Einfach mal fallen lasse und vertrauen. Der Bus brachte uns wirklich direkt zu unserem Appartement und wir mussten nicht mal zahlen. Sollte die Rechnung später kommen? (Um die Spannung zu mildern: Nein, keine Ahnung wer diese Fahrt bezahlt hat). Wenn du auch über Airbnb zum ersten Mal buchen willst, dann nutze diesen Gutschein.

Dann betraten wir unsere Wohnung: Wahnsinn! Danke Airbnb! Geil! Wenn wir schwul wären, es wäre total romantisch gewesen. Romantisch war es nicht aber trotzdem cool: vier Schlafzimmer, drei Bäder mit jeweils zwei Rollen Klopapier und zwei Küchen. Das beste war, nebenan gab es eine Ausstellung zur Flüchtlingsproblematik und jeden Abend standen zahlreiche Studentinnen vor der Tür und diskutierten über irgendwas. Im Erdgeschoss gab es ein Restaurant und Cafe mit Bier Happy Hour von 15:00 bis 19:00 Uhr. Wir waren im Paradies. Von da an wollte so wirklich keiner mehr nach Hause und es gab die ersten Ansätze zu konvertieren. Unsere Wohnung war gegenüber der russischen Botschaft in der Istiklal Cd., der größten Einkaufspassage Istanbuls, dort wo auch der letzte Selbstmordanschlag verübt wurde. Für Action, Fun und Abenteuer war ebenfalls gesorgt.

Schalli im Flugzeug

★4 Bedroom★3Bath★Exceptional Flat★

Istanbul, Türkei
*** New: Do not hesitate to ask further details about private or group bosphorus/swimming tours with my private yacht. ***Situated in The Heart of Istanbul.The Apartment Was Kept With The Historic...

Erste Eindrücke und exzellente türkische Küche

Also, wir waren im Paradies. Wir zogen erstmal los und erkundeten die Istiklal Cd. Ich probierte einen ersten original türkischen Döner beim „Kasap Döner“ und wir spazierten in Richtung Taksim Platz. Neben zahlreichen „Fashion-Stores“ gab es auch Läden mit den verschiedensten Leckereien, unter anderem mit Baklava in allen Varianten. Nebenbei achteten wir immer mal, ob jemand einen Sprengstoffgürtel trägt, doch je länger wir flanierten, umso entspannter wurden wir. Wir tauchten ein, in eine Mischung aus tausend und einer Nacht und westlicher Dekadenz. Bier. Wo bekommt man Bier? Laut Medienberichten ist Alkohol in der Türkei verpönt und falls angeboten teuer. Wir fanden nach längerem Suchen einen Spirituosen-Laden mit Wein, Raki und Bier. Eine Bierdose 0,33 zwischen 4 und 5€. Unsere Leber lächelte innerlich, den sie sollte nur mit leichten Schäden diesen Stammtisch-Trip überstehen. Wir kauften einen kleinen Vorrat und Wasser zum nachspülen und kehrten glücklich zurück in unsere Wohnung, um zu überlegen wo wir am ersten Abend dinieren wollen.

Ahmet unser Vermieter war kurzfristig nicht zu erreichen also befragten wir Google, wo man in unserer Gegend gut Essen gehen kann. Es gab zahlreiche Angebote, doch ein Restaurant stach mit seinen Bewertungen heraus und es war nur ca. 500m von unserer Wohnung entfernt. Wir machten uns frisch und zogen in Richtung Tünel (unsere Lieblingsstraßenbahn, doch dazu später mehr) und besuchten das Antiochia Concept. Abgesehen davon, dass wir nie schlecht gegessen haben in Istanbul, dieses Restaurant war absolute Spitze. Sollte man irgendwie nach Istanbul kommen, dieses Restaurant muss man besucht haben. Für 25€ pro Person tischte man uns mehrere Gänge mit feinsten Speisen auf. Auch wenn unser skeptischer spanischer Stammtisch-Genosse einen Nepp befürchtete, wir wurden eines Besseren belehrt. Super, Spitze und Genial, ich komme heute noch ins Schwärmen. Zur Feier des Tages bestellte ich noch eine Flasche Raki. Wir waren angekommen.

Nach diesem Gaumenorgasmus kehrten wir noch kurz in einem kleinem Pub, um die Ecke, ein. Wir verfolgten die erste Halbzeit Liverpool gegen Sevilla und gingen dann in unser schickes Appartement zurück, wo Frank schon das Bett wärmte und Schalli deswegen die Nacht es vorzog bei Faissti zu schlafen. Zumindest planten wir es so. Es wurde laut.

Baklava in Istanbul

Wahnsinn diese Moscheen – Tag zwei in Istanbul

Traditionelles türkisches Frühstück

Ja, die Nacht war kurz. Unterhalb unserer Wohnung befand sich der St. Pauli-Club in Istanbul. Ja ihr habt richtig gelesen: St. Pauli. Es gab Live-Bands, Filme von den Ultras-St. Pauli und nebenan befand sich eine kleine Disco mit großen Boxen, das „Nar Pera“. Somit stand ich gegen 06:30 Uhr auf und beschloss die morgendliche Stimmung in Istanbul zu genießen und spazierte zum Bosporus vorbei am Galata-Turm. Die kleinen Geschäft öffneten so langsam ihre Pforten und es waren nur wenige, vor allem ältere Menschen auf den Straßen, dafür aber umso mehr Katzen. Die Stadt schien so langsam zu erwachen, nur ich hatte nach dieser Nacht das Gefühl, als hätte sie nie geschlafen. Wumm wumm wumm, dröhnte es noch in meinen Ohren. Harry meinte hinterher ich hätte geschnarcht: Wie denn bitte, bei vollem Bewusstsein. Auf meinem Spaziergang konnte ich die ideale Frühstück-Location von Istanbul erkunden, rund um den Galata-Turm. Ich holte mir noch einen Cafe „to-go“ freute mich über das deutsch-türkische Kaffeehaus gegenüber von unserer Wohnung und weckte die Zimmergenossen, was nicht einfach war, denn die meisten hatten Kopfhörer auf.
Frisch geduscht liefen wir dann alle gemeinsam in Richtung Galata-Turm und genossen ein traditionelles türkisches Frühstück im Privato Cafe. Auch hier wieder absolut top. Zwar nicht das günstigste aber dafür reichhaltig, lecker in einem wunderschönen Ambiente, ideal für Verliebte (soll es ja auch in unserem Alter noch geben). Hier planten wir unsere Sightseeing-Tour und wollten von hier aus eintauchen in die türkische Kültür. Erst Galata-Turm, Hagia Sophia und Blaue Moschee, um dann wieder zum gemütlichen Teil überzugehen.

Alter Mann am Bosporus
traditionelles türkisches Frühstück im Cafe Privato Istanbul

Was ist der Islam?

Zuerst ging es mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform des Galata-Turm. Was sich unten schon erahnen ließ, die Aussicht ist bombastisch und der Stadtrand ist auch von hier oben nicht erkennbar. Im Gegenteil, je weiter man blickt, umso höher wurden die Gebäude, in alle Himmelsrichtungen. Laut Google soll hier immer dichtes Gedränge herrschen. Der Terroranschläge und Reisewarnungen sei Dank. Wir hatten kein Gedränge und blickten geradezu andächtig in die Weite. Ohne die Toilette zu frequentieren, denn erstaunlicherweise hatte noch keiner von uns bis dahin ein Bier getrunken, (Ich bin sowieso auf Ayran umgestiegen, den von zwei Efes und ein bisschen Raki musste ich in der Nacht stündlich die Toilette aufsuchen und das bei musikalischer Begleitung) fuhren wir wieder runter und wollten zur nächsten Sehenswürdigkeit. Wie kommen wir nun auf den schnellsten Weg zur blauen Moschee? Mit der Tünel!
ie Tünel ist eine unterirdisch verlaufende Standseilbahn. Sie verbindet nur die Stationen Beyoğlu und Karaköy. Man kann sich also nicht verfahren. Das wussten wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht und grübelten über die Auswahl des passenden Ticktes und wie viel Stationen wir fahren müssen. Mit Hilfe eines freundlichen Türken schafften wir es die entsprechenden Tickets für die Fahrt nach unten zu lösen, gingen im Gänsemarsch durch die Sicherheitsschranke, stiegen ein, fuhren 3 Minuten downhill und stiegen erstaunt, wieder aus. Das war die Tünel. Manche rätselten noch was der Sinn dieser Bahn sei, am Abend sollte uns dieser offenbart werden. Aber wie sollte es jetzt weiter gehen, welches Verkehrsmittel und mit welchen Ticket? Ich versuchte es mit Englisch an einem Kiosk, der Verkäufer erklärte mir dann in perfekten Deutsch, wie wir am günstigsten die öffentlichen Verkehrsmittel von Istanbul nutzen können, mit der Istanbulkart. Harry erklärte uns ständig wir sollen niemanden trauen, doch bisher waren alle sehr freundlich hilfsbereit und ausgeraubt hatte uns bis dahin auch noch keiner. Aber was nicht ist kann ja noch werden.

Die Hagia Sophia

Somit fuhren wir dann mit der Straßenbahn von Karaköy bis zur Haltestelle Gülhane, wo sich die Hagia Sophia und die blaue Moschee in all seiner Pracht auftürmte: Wow! Noch kurz umgeschaut, ob Selbstmordattentäter anwesend waren und dann fix in die Schlange gestellt, zur Besichtigung der Hagia Sophia. Es dauerte 10 Sekunden, dann sprach uns schon wieder ein freundlicher Türke mit einem dicken rechten Backen an, ob wir für 140 Euro inkl. Eintritt seine Führung in Anspruch nehmen wollen? Naiv wie wir sind, unter stummen Protest von Harry, stimmten wir zu und folgten unserem nächsten türkischen Freund durch die Sicherheitsvorkehrungen in die Hagia Sophia. Die Geschichte dieser Kirche kann auf Wikepedia nachgelesen werden, das was unser türkischer Freund erzählte war sehr interessant und er war offensichtlich ein Experte auf seinem Gebiet. Persönlich störte mich, dass er uns und damit auch mich, immer als Christen bezeichnete. Ich habe lange überlegt, ob ich in einen theologischen Diskurs mit ihm gehen soll über die Dialektik der neuzeitlichen Spiritualität, doch ich war zu müde, dann bin ich halt Christ. Irgendwann kam es, wie es in der Türkei offensichtlich immer kommen musste, er fragte uns ob wir unseren Frauen etwas kaufen wollen. Dass wir alle gleichzeitig mit einem deutlichen „Nein“ antworteten, hätte ihn eigentlich stutzig machen müssen bezüglich unserer bibelfestigkeit. Kurze Zeit war er sprachlos. Elegant leitete er über zu der Frage nach unseren Berufen. Ich antwortete stolz: „Krankenpfleger!“ Er dachte sich: „Schwuchtel!“ Harry: „Ich arbeite in der Tourismus-Branche!“ Von da an hatte Harry einen richtig guten Freund, der ihn bald in Barcelona besuchen wird.
Geflasht von den ganzen Eindrücken dünkte es uns danach ganz unislamisch erstmal nach einem kühlen Bier und wir machten uns auf die Suche. Unweit von den Touristenattraktionen schaffte es der gefühlt 50zigste Animateur uns in sein Restaurant zu ziehen, auf die Dachterasse des Sultanahmet Hotel Han. Sollten wir diesmal so richtig über das Ohr gehauen werden? Es war jetzt kein kulinarischer Höhepunkt, aber das Bier vom Fass und die Speisen waren günstig und gut. Wieder nicht reingefallen und auf der Toilette stand sogar eine Klopapierrolle zu viel herum.

Die blaue Moschee

Nach dem leckeren Mittagessen und nach dem Besuch des ersten beeindruckenden Prachtbaus, der eigentlich nur noch mit dem Petersdom in Rom vergleichbar ist, ging es dann wenige 100m weiter zur blauen Moschee. Auch hier wieder nur eine kurze Warteschlange, als Krankenpfleger musste ich zumindest kein Kopftuch tragen aber unsere Schuhe mussten wir natürlich alle ausziehen und in kleine Plastiksäckchen stecken. Während bei uns Plastiktüten immer teurer werden, hier werden sie noch großzügig verteilt, denn der Eintritt war frei. Demütig betraten wir die blaue Moschee und: Wow, Wahnsinn, Riesig, really Impressing! Das erste mal, zumindest bei mir, kam ein Gefühl von Ehrfurcht auf und man konnte ein wenig die Faszination des Islam erahnen, das hatte schon etwas Erhabenes. Es gab natürlich auch deutsche Lektüre: „Was ist der Islam?“ kostenlos zum mitnehmen und man hatte auch die Möglichkeit mit den Angestellten der Moschee darüber zu diskutieren. Die blaue Moschee muss man gesehen haben aber der spirituelle Höhepunkt sollte am nächsten Tag folgen.

All dies Eindrücke mussten erstmal verarbeitet werden und wir entschieden uns zu unsere Wohnung zurückzufahren, denn in dem Cafe neben unserer Wohnung gab es ja die Bier Happy-Hour und die wollten wir nicht verpassen. Also mit Straßenbahn und Tünel zurück zu unserer Wohnung auf direkten Wege ins Parole unsere Stammkneipe in Istanbul.

Galata Turm in Istanbul
Tünel Istanbul
Hagia Sophia Istanbul
Blaue Moschee Istanbul

Fahrt über den Bosporus für 1,30€

In allen Reiseführern wird darauf hingewiesen, man solle unbedingt eine Fahrt über den Bosporus einplanen. Die zahlreichen Touristenboote solle man meiden, günstiger ist die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsschiffen. Wie waren ja schon richtige Profis, was den öffentlichen Nahverkehr in Istanbul angeht. Mit der Tünel runter zum Hafen, mit der Istanbulcard abgestempelt und rein ins erste Schiff, was auch gleich los fuhr. Wir hatten keine Ahnung wohin die Reise ging aber die Fahrt war eindrucksvoll und wunderschön. Nach ca. 20 Minuten legten wir am Hafen von Kardiköy an. Da wir keine Ahnung wo wir sind stiegen wir einfach in das nächste Boot am Hafen, was auch kein Bier verkaufte. Kurz vor Abfahrt bemerkten wir noch dieses Schiff fährt in uns noch unbekanntere Gefilde Istanbuls. Wir stiegen schnell aus und fragten ganz naiv einen Kapitän auf dem Schiff, auf dem wir kurz zuvor die Überfahrt machten, wo er denn hinfahre: Nach Karaköy. Was für ein Zufall, da wollen wir hin. Somit haben wir mit einmal Ticket lösen es zweimal über den Bosporus geschafft. Die Einfahrt in den Hafen von Karaköy bleibt wahrscheinlich unvergesslich.

Sonnenuntergang in Istanbul

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Mehr Informationen
Nach der spannenden und romantischen Bosporus-Fahrt hatten wir natürlich Hunger. Wir hatten einen Restaurant-Tipp von unserem Vermieter, also entschieden wir dort hinzugehen. Diesmal wollten wir uns aber die Kosten für der/die/das Tünel sparen und wir stiegen per pedes die Galata-Höhe hinauf.
Stammtisch am Galata Turm

Basar und Wasserpfeife – teşekkür

Ab 03:00 Uhr konnte man ganz gut schlafen und so standen wir frisch und munter auf und genossen ein All-You-Can-Eat Buffet in unserer Stammkneipe. Gestärkt ging es direkt zum Tünel und wir fuhren unseren üblichen Weg zur Galata Brücke, die wir diesmal zu Fuß überqueren wollten. Wir beobachteten die zahlreichen Angler, es hatte etwas Beruhigendes. Irgendwie wirken die Menschen alle nicht so gestresst wie bei uns. Unser erstes Ziel heute war der Basar. Dieser schien auch etwa 100m von der Brücke entfernt zu beginnen. Wir suchten noch eine öffentliche Toilette, doch ohne Erfolg. So stürzten wir uns ins Gedränge. Nach etwa weiteren 100m kam der Eingang in den ägyptischen Gewürzbasar, der Mısır Çarşısı. Es hätte schön werden können, sobald man aber nur aus den Augenwinkel einen Gewürzstand anlinste wurde man sofort vehement zum Tee eingeladen. „Köln, Stuttgart, München, Hamburg“, entweder sie zählten deutsche Städtenamen auf oder man lockte uns mit Freibier, ich fühlte mich als deutscher auf Bier reduziert und diskriminiert. Keiner nannte Fürth, tja Pech gehabt, so kaufe ich nichts. Ich schaltete auf Tunnelblick und war mit Kusber und Schalli als Erster wieder draußen aus dem Shopping-Moloch. Die andren Genossen hatten wir verloren. Sollten sie nun hilflos Teppiche kaufen müssen, von türkischen Profi-Händlern abgezockt? Kann nicht sein, Harry war doch dabei.
Über Handy hatten wir sie wieder gefunden, sie flüchteten zu unserem Ausgangspunkt. Also das mit dem Basar ließen wir lieber, also doch lieber Kültür. Faissti schlug das archiologische Museum vor. Wir ignorierten ihn freundlich. So ne Moschee wäre doch auch nochmal schee. Die Süleymaniye Moschee soll die schönste Moschee in Istanbul sein, also machten wir uns auf dem Weg dorthin. Vorher zockte Harry noch professionell einen kleinen türkischen Jungen mit zwei Ayran ab, der uns eigentlich nur Wasser verkaufen wollte.
Auf den Weg zur Moschee kamen wir noch an zahlreichen Läden vorbei, mit rosa Stoffbären, Handyschalen, Kochtöpfen, Rohren, Schachspielen und und und. Das angenehme war, keiner wollte uns etwas verkaufen, wir sahen auch nicht wie Liebhaber von rosa Stoffbären aus. Nach 15 Minuten erreichten wir den Innenhof der Süleymaniye Moschee.

Angler auf der Galata Brücke
Ägyptischer Basar in Istanbul

Süleymaniye Moschee Istanbul

Stille. Außerhalb der Mauern tobte die Stadt und hier drinnen: Stille. Zuerst besuchten wir den Moscheefriedhof mit den Mausoleen des Sultans und seiner Familie. Danach gingen wir zum Eingang der Moschee, zogen unsere Schuhe aus und betraten die Moschee. Wer mich kennt weiß, dass ich spirituell etwas abgehoben bin und den kleinen Schamanen-Schein habe. Ob ihr es glaubt oder nicht, eine solche Energie spürt man selten. Ich fand es berauschend. Doch es war Zeit für das Mittagsgebet und wir mussten als Ungläubige die Moschee wieder verlassen. Wir hatten schon wieder Hunger, zumindest ich.
Wir liefen wieder zurück in Richtung Galata-Brücke als wir in eine Gasse blickten mit kleinen bunten Fesselballons. Da keine Drogen genommen wurden wunderten wir uns kurz über die illustre Dekoration, da sprach uns schon ein türkischer Freund an, ob wir nicht sein Restaurant besuchen wollen. Na gut warum nicht, vertrauensvoll folgten wir ihm. Wir folgten über mehrere Stockwerke durch zahlreiche Baustellen bis wir auf einer Dachterasse ankamen, die ihren Namen wirklich verdient hatte. Ein traumhafter Blick über ganz Istanbul offenbarte sich vor unseren Augen. Jetzt noch ein Bier vom Fass und alles passt. Wir blickten direkt auf die Süleymaniye Moschee, vielleicht war das der Grund warum es keinen Alkohol gab. Egal, dann halt einen Döner. Gab es auch nicht, es war noch Frühstückszeit. Um 14:00Uhr? Egal, dann eben eine Limo, ein Toastbrot und eine Wasserpfeife mit Apfeltabak. Es war richtig schön im Sefa-i Hürrem Cafe Restaurant. Und sogar Faissti ließ sich dazu hinreisen mal zu winken.

Süleymaniye Moschee Istanbul
Wasserpfeife im SEfa-i-Hürrem Cafe Restaurant

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Auch die schönste Zeit geht irgendwann vorbei und es rief die Bier-Happy-Hour im Parole. Wir zahlten und gingen zurück und kauften auf dem Weg noch einen Becher frische Zitrone-Minz-Limo von einem türkischen Limo-Mann. Erfreulicherweise kamen wir noch an einem Gewürzstand vorbei an dem wir in Ruhe die Gewürze betrachten konnten und erst auf Nachfrage man uns freundlich Auskunft gab. Hier deckten wir uns noch mit frischen Gewürzen ein, um dann mit der Tünel wieder zurück zu unsere Wohnung fuhren und uns günstig ein paar frische Gerstensaftschorlen genehmigten.
Limo-Mann Istanbul

Der letzte Abend bei Humus und Kebab

Nachdem wir am Vortag keinen Tisch im Asmali Cavit bekommen hatten reservierten wir rechtzeitig einen Tisch. Einige von uns hatten doch ein schlechtes Gewissen, wenn sie mit leeren Händen zuhause ankommen sollten und beschlossen noch einkaufen zu gehen. Ich kaufte mir Schuhe und genoss das bunte Treiben und die Menschen in Istanbul. Wenn das der Islam ist, dann finde ich ihn echt cool. Hier ist Montag früh mehr Lebensfreude als auf allen fränkischen Kirchweihen zusammen. Man trifft sich auf der Straße, musiziert zusammen und alles wirkt entspannt. Intoleranz scheint zumindest hier kein Problem zu sein. Ist das die Türkei oder nur ein idealisierter weltoffener Ausschnitt eines Landes, das in eine Monarchie abrutscht?

Ein wichtiges Verkehrsmittel habe ich bisher noch unterschlagen. Letzter Abend im Asmali Cavit in IstanbulDer Tünel ist nicht nur eine Standseilbahn sondern es gibt noch eine Tram, die zwischen Taksim-Platz und der Station Beyoğlu verkehrt. Sie fährt entlang der Istiklal. Kurz überlegte ich, ob ich auch, wie die Kinder, während der Fahrt aufspringen sollte. Ich wollte meine neu erworbene Auslandskrankenversicherung nicht gleich in Anspruch und ließ von dem Gedanken ab. So gegen 19:00 Uhr machten wir uns schick und kehrten im Asmali Cavit ein. Es war so richtig türkisch. Keine Touristen und auch keine Terroristen waren anwesend. Wir haben zwar nur einen Tisch im hintersten Eck bekommen aber wir wurden sehr freundlich bedient und schon bald kam der Kellner mit einem Servierwagen voller leckeren Vorspeisen zu uns an den Tisch. Ahmet unser Vermieter hat uns mal wieder nicht enttäuscht. Wir genossen den Abend bei Bier und Ayran, ein würdiger Abschluss.

Da wir nun die Musik in den beiden Discos unterhalb unserer Wohnung auswendig kannten beschlossen wir den letzten Abend dort ausklingen zu lassen. Das Publikum unterschied sich kaum von den jungen Leuten in anderen Metropolen, ob Berlin, London oder New York, hier schien es keinen Unterschied zu geben und 20 Jahre jünger man hätte den einen oder anderen Annäherungsversuch noch gewagt. Die Zeiten sind ein für alle mal vorbei und so genossen wir es einfach nochmal jung zu sein.

Kinder springen von der Tünel Tram Istanbul
Letzter Abend im Asmali Cavit in Istanbul

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güle güle – Istanbul

Irgendwann geht auch die schönste Zeit zu Ende. Ich persönlich fand es richtig geil in Istanbul, trotzt Reisewarnung, Flüchtlingskrise und Terrorergefahr. Ich hätte es echt bereut nicht hingefahren zu sein. Was der Islam wirklich ist, weiß ich bis heute nicht. Auf alle Fälle gibt es auch eine wirklich schöne und coole Version des Islam, aber so ist es ja mit allen Religionen, wenn man das wahre Wesen von Gott, Nirwana, Brahman, Nichts oder was auch immer, als wahrer Mensch verstanden hat. Ich würde jederzeit gerne wieder in die Stadt von nervigen Basarverkäufern und muslimischer Gelassenheit zurückkehren.
Wir genossen zum Abschluss ein letztes mal ein deftiges Frühstück im Cafe Mado. Und auch beim letzten mal wurden wir nicht enttäuscht. Die letzte Stunde spazierten wir noch einmal die Istiklal hinauf zum Taksim-Platz, um noch eine weitere Sehenswürdigkeit auf unserer To-Do-Liste abhaken zu können und genossen noch einmal die Lebendigkeit Istanbuls. Wir störten noch kurz den Gottesdienst in einer christlichen Kirche und warteten auf Schalli der noch ein weißes Pulver von einem Syrer entgegennahm, das er mit nach Deutschland bringen sollte. Harry fuhr schon eine Stunde früher zum Flughafen. Wir durften noch am letzten Tag eine erste U-Bahnfahrt zum Flughafen bewältigen. Es war erstaunlich leer in der U-Bahn. Ungewohnt war die Taschenkontrolle, bevor man in die U-Bahn steigen durfte. Mit der Istanbulkart waren wir inzwischen Profis, wenn da nicht eine undeutliche Anzeige gewesen wäre, bevor man in die U-Bahn in Richtung Flughafen steigt. Wir prüften noch kurz, ob der Geldbetrag auf der Karte ausreicht, als eine fränkische Stimme (ich weiß nicht mehr wer es war) von hinten ruft, es kostet 5 TL (tükische Lira). Na dann, langte das Geld nicht, alle kratzten ihr restliches Geld zusammen und wir warfen Münzen in den Automaten, was unser Geldbeutel hergab. Bis einer rief: es kostet nur noch 4 TL. Häh? Werden hier Ticketpreise an der Börse verhandelt. Was war die Quelle der Information. Auf einer elektronischen Anzeige stand neben dem Zielbahnhof „4dk“. Das türkische Wort für Minute heißt auf türkisch: „dakika“. Gott sei Dank fuhr die U-Bahn nicht in 10 Minuten, wir hätten sonst nochmal Geld wechseln müssen. So zahlten wir nahezu unser gesamtes Bares auf die Istanbulkart ein, was eigentlich nie nötig gewesen wäre nur weil unser Türkisch ausbaufähig war und immer noch ist. Wir haben jetzt eine reichlich aufgeladene Istanbulkart. Wer demnächst nach Istanbul fährt und ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr benötigt, der kann sich bei mir melden. Eine Person kann locker ungefähr für eine Woche umsonst in Istanbul herumfahren.
Der Flug verlief reibungslos, bis auf einen kleinen Zwischenfall mit einem Passagier mit Turban. Wir beteten und so konnten wir auch dieser Gefahr trotzen und landeten pünktlich auf einem Flughafen nahe Fürth. Schee wars, ach und wer ist eigentlich Erdogan?

Taksim Platz Istanbul
Abflug vom Flughafen Istanbul

Unsere besuchten Orte und Lokalitäten

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Kurzfilm Stammtisch 2016 in Istanbul

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Meine letzten Berichte

Hier findet ihr noch weitere Berichte von meinen letzten Reise oder auch meine Highlights aus meiner Heimatstadt Fürth.

Mein Kurzurlaub in Oberösterreich

Mein Kurzurlaub in Oberösterreich

Nicht weit entfernt von der deutschen Grenze befindet sich die Region Mühlvierteln in Oberösterreich. Diese Region kann ich empfehlen, wenn du nach Erholung und Entspannung suchst – selbst wenn es nur ein Wochenende ist. Das Mühlviertel hat ein großes Spektrum an Natur zu bieten: Es gibt breite Wiesen und Wälder, Flüsse, Seen und kleine Berge, die für gemütliche Wanderungen perfekt geeignet sind.

Tolle Wanderwege gibt es zum Beispiel am Sternstein in Bad Leonfelden. Wenn du in der Sonne wandern möchtest, bietet sich die 7er-Loipe an. Diese ist im Winter eine Langlaufloipe und im Sommer ein beliebter Wanderweg. Etwas anstrengender wird es, wenn man den Gipfel des Sternsteins erreichen möchte. Dazu kann man unten bei der Talstation starten oder auch beim Restaurant Waldschenke, das sich ungefähr auf halber Strecke bis zum Gipfel befindet. Im Sommer ist an Sonntagen zumeist außerdem die Sternsteinwarte geöffnet. Diesen Turm kann man für einen kleinen Beitrag besteigen und eine traumhafte Aussicht über das Mühlviertel und auch über das angrenzende Land Tschechien genießen.

Schwimmteich Hotel Weiss

Etwas nördlicher im Mühlviertel liegt die Region um Neustift im Mühlkreis. Dort gibt es vor allem auch für Kinder und aktive Urlauber viele Möglichkeiten. Für einen Kurzurlaub empfehle ich einen Tagesausflug zum Baumkronenweg. Diesen habe ich gemeinsam mit Freunden ausprobiert. Wir haben viel Neues über den Wald gelernt und am Wanderweg über den Baumkronen eine perfekte Aussicht genossen. Einen weiteren Tag haben wir entspannt am See verbracht. Eine beliebte Adresse unter Einheimischen ist die Resilacke. Dieser Badesee ist nicht besonders bekannt, hat aber eine perfekte Wasserqualität und garantiert keine Menschenmassen. Wir haben uns Badetücher und ein kleines Picknick mitgenommen und dort einen ganzen Tag verbracht. Wir waren auch sehr mutig und sind von einer kleinen Klippe in den See gesprungen (rund 3 Meter). Teilweise bieten die Hotels im Mühlviertel auch hauseigene Swimming Pools oder Badeteiche.

Wenn du dich noch sportlich betätigen möchtest, ist eine Radtour empfehlenswert. Durch die hügelige Landschaft im Mühlviertel bekommst du auf einer Radtour einen guten Mix aus flacher und hügeliger Strecke geboten und kommst garantiert auf deine Kosten! Wir sind am dritten Tag noch für zwei Stunden den Mühlviertelradweg gefahren. Der Weg ist aus Asphalt und es ist auf unserem Abschnitt nicht sehr steil gewesen.

Biotop Hotel Weiss

Wenn du das Stadtflair trotzdem nicht missen möchtest, eigenen sich die Städte Linz oder auch Rohrbach und Passau zum flanieren und shoppen. Mit zahlreichen Museen und Ausstellungen kannst du dort auch die kulturellen Highlights entdecken. Mit meinen Freunden ist sich ein Stadtbesuch leider nicht mehr ausgegangen, aber beim nächsten Mal werden wir uns bestimmt noch die historische Stadt Passau ansehen.

Somit ist das Bundesland Oberösterreich meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit, um im Rahmen eines Kurzurlaubes durchatmen und für einige Zeit entspannen zu können.

Familien-Wellness im Zechmeisterlehen am Königssee

Familien-Wellness im Zechmeisterlehen am Königssee

Familien-Wellness im Zechmeisterlehen am Königssee

Sauna und Schlemmen wie im Paradies

Geschenk zum Firmenjubiläum

Zum Firmenjubiläum unserer Eltern gönnten wir uns ein gemeinsames Wellness-Wochenende am Königssee im Hotel Zechmeisterlehen. Der Königssee liegt am südöstlichsten Zipfel Deutschlands, in dem einzigen Naturschutzgebiet der Alpen in Deutschland. Wir wählten unser Hotel weise und befragten Google. Das Hotel Zechmeisterlehen überzeugte von der Lage und die Bewertungen auf Google Maps waren einladend.

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Die Schwiegertöchter trinken Prosseco

Die Anreise zum Königssee

Die Anreise verlief relativ problemlos. Nur eine Pinkelpause obwohl drei Damen mit Prosecco „on Board“ waren, inkl. 20 Minuten Stau auf der A8. Mit unserem gemieteten Seat, ich glaube es war ein Alhambra, waren wir nach ca. 3 Stunden am Ziel. Eine Traumhafte Winterlandschaft hätte uns zu dieser Jahreszeit noch vor 10 Jahren erwartet. Dank der Klimaerwärmung war die Landschaft grün aber trotzdem schön. Schnee ist für einen Winterurlaub überbewertet und auf den Gipfel konnte man das seltene „Weiß“ zumindest von der Ferne betrachten.

Wir checkten am Abend ein und bezogen zuerst unsere Zimmer. Da kann man nicht meckern. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer mit Parkett, intelligentes Lichtdesign, Flachbildschirm vor dem Bett, W-Lan, begehbare Dusche mit Radio, Balkon mit Blick auf Alpenpanorama, usw. Super, schöner wie daheim. Es fiel uns schwer das Zimmer zu verlassen und unser erstes Mahl im Rahmen des gebuchten Verwöhnprogrammes einzuverleiben. Wir sollten es nicht bereuen.

Wir trafen uns zuerst an der Bar und instruierten den netten Kellner alle Getränke auf die Zimmernummer 17 zu schreiben, das Zimmer der Eltern. „Alles auf 17“ wurde zum geflügelten Wort an diesem Wochenende. Im Restaurant bekamen wir nach unserem Willkommenstrunk unser Menü kredenzt. Wer dachte er könne an diesem Wochenende abnehmen musste diese Vorhaben aufschieben. Salat- und Käsebuffet gab es bis zum Abwinken. Umrahmt wurde dieses von einer Tomatensuppe und Rinderfilet auf Asia-Gemüse, Yummy.

Nach gefühlten 3000 Kalorien später trafen wir uns noch in der Lounge und ließen den Abend bei einem Schlummertrunk gemeinsam ausklingen und freuten uns auf das Einschlafen mit TV-Begleitung (Daheim darf ich keinen Fernseher im Schlafzimmer aufhängen).

Das Wellnessparadies im Hotel Zechmeisterlehen und aufregende Wasserspiele

Nach einer ruhigen Nacht begrüßte uns am Morgen eine traumhafte Winterlandschaft in weiß. Entgegen aller Wettervorhersagen schien auch die Sonne vom blau-weißen bayerischen Himmel. Ich nahm eine erste Action-Dusche in die man ebenerdig einlaufen konnte. Dies war der erste Wassertest für meine ActionCam, den sie ohne Probleme überstand. Ich war der erste am Frühstückstisch. Schon um 11:00 Uhr hatte ich einen Termin zur Ayurasan Body Massage. Vorher musste ich mich stärken, damit kein Unwohlsein die sanfte Ganzkörpermassage störte.
Bis 10:00 Uhr trudelten alle Familienmitglieder ein. Zum Frühstück: tja was braucht man mehr, von Spiegelei mit Speck und Rostbratwürst für die Cholesterinfanatiker bis hin zum Obstsalat mit Hafermüsli gab es für jeden Geschmack ausreichend Auswahl. 10:55 Uhr ich ging zur Body-Massage. Nach 18 Jahren glückliche Ehe war es erst ungewöhnlich an so vielen Körperstellen sanft berührt zu werden. Ich war danach mega entspannt und voller Tatendrang.

Ich wollte zum ersten Mal meine neue ActionCam testen. Der nachfolgende Film zeigt mich in in extremen Situationen und die Aufnahmen waren nicht ganz ungefährlich, doch ich konnte die Aufnahmen unbeschadet überstehen. Auch wenn die Bilder sehr entspannt und locker rüberkommen, bitte nicht nachmachen. Ich habe jahrelang trainiert, um diese Bilder in Extremsituationen mit einer solchen coolness aufnehmen zu können.

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Die Saunalandschaft im Hotel Zechmeisterlehen

Bis 14:00 Uhr plantschten wir im Pool, doch dann hielt uns nichts mehr die imposante Saunalandschaft zu stürmen. Während der eine Teil nach dem Mittagsbuffet bei einem Spaziergang die malerische Umgebung genoss, testete ich alle Saunen, inkl. Sonnenbank und Entspannungsliegen im Schnelldurchlauf. Kräutersauna, Solebad, Finnensauna, Biosaune oder einfach nur Sauna mit herrlichen Blick auf den Watzmann. Es war pfundig. Ich sprang nackig in den 3 Grad kalten Naturbadesee und schwamm unter den bewunderten Blicken der anwesenden Damen diesen mit nur wenigen kräftigen Schwimmstößen im Stile eines Schwimmathleten zügig durch. Danach kletterte ich mit meinen gestählten Körper aus den eiskalten Fluten, um anschließend mit der hoteleigenen Frottee-Wäsche die Wasserperlen, die an meinem Body glänzten, aufzusaugen. Ok, etwas übertrieben aber vielleicht beim nächsten Mal. War noch etwas beeindruckt von der Massage.

Ein Traum in Kalorien – Dessert Buffet im Zechmeisterlehen

Nach den Extrem ActionCam-Aufnahmen und mehreren Saunagängen waren wir wieder alle bereit für das Abendessen. Es gab etwas Besonderes, so dass die Damen schon nach dem Kaffee und Kuchen dem Abendessen entgegenfieberten. Es gab ein Dessert-Buffet. Bis dahin habe ich nicht geglaubt, dass man innerhalb 30 Minuten 5000 Kalorien vernichten kann. Ich wurde an diesem Abend eines Besseren belehrt. Es geht, auch ohne Insulin.

Der Hauptgang, bei mir Rehfilet, war relativ unbedeutend. Alle wollte nur Eins: Das Dessert-Buffet. Es gab Pancakes, Panna Cotta, Bayrisch Creme, Crepes, Eis, Windbeutel, Rote Grütze, Blaue Grütze, Gelbe Grütze, mit Sahne, ohne Sahne, Tiramisu, und und und und

Der Abend endete nach dem Büfett schnell. Wir rollten in die Betten.

Ausflug zum Königssee

Irgendwann geht auch die schönste Zeit zu Ende. Ich hüpfte um 7:00 Uhr am Morgen noch einmal in den Pool und trainierte nochmal für weitere Actionaufnahmen. Ein letztes mal genossen wird das große Frühstsücksbüffet. Wir wollten diese schöne Landschaft jedoch nicht verlassen ohne noch einen Blick auf den berühmten Königssee zu werfen. So packten wir unsere Koffer und fuhren gemeinsam die 10 km zum Königssee. Der erste Blick der Damen fiel auf das Romy Schneider Museum. Es prangte eine große Tafel mit dem Hinweis, dass Romy 10 Jahre ihrer Kindheit am Königssee verbrachte. Wir betraten das Museum und die erste Frage war: „Hat Romy Schneider hier gelebt?“ Die große Tafel war nicht groß genug. Die Angestellte antwortete freundlich und souverän.

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Bei Ankunft am Hafen legte ein Ausflugsboot ab und wir konnten noch die letzten Plätze neben fotografierenden Asiaten ergattern. Rechts von uns tauchte die Bobbahn am Königssee auf. Für ActionCam-Anfänger ein geeignetes Terrain, doch ich bin auf der Suche nach besonders actionreichen Aufnahmen.

Ja schön ist er schon, der Königssee, und man kann es kaum glauben, dass dieses schöne Naturschutzgebiet in Deutschland liegt. Nach 30 Minuten erreichten wir St. Bartholomä. Da es regnete und wir rechtzeitig wieder zuhause sein wollten fuhren mit demselben Schiff wieder zurück nach Schönau.

Letztes gemeinsame Abendessen beim Winkler-Bräu in Velberg.

Zum Abendessen wurden wir in das Hotel Winkler-Bräu eingeladen. Bei Schweinshaxe und frisch gebrauten Bier konnten wir das Wellnes-Wochenende entspannt ausklingen und die schönen zwei Tage noch einmal Revue passieren lassen. Ich hatte den Salat.

Es war ein wunderschönes Wochenende!

Meine letzten Berichte

Hier findet ihr noch weitere Berichte von meinen letzten Reise oder auch meine Highlights aus meiner Heimatstadt Fürth.